| Ein asiatischer Kaefer
bedroht unsere Waelder In den
vereinigten Staaten mussten 8000 infizierte Baeume gefaellt werden. Eine Gruppe
von Studenten hat letztes Jahr im Mai in Gien, in Frankreich, das Vorhandensein
dieser Kaefer, die in unserem Breitengrad nicht bekannt sind, ausfindig gemacht.
Die zwei Arten sind durch den Handel von Asien "importiert" worden. Drei
Zentimeter lang, schwarzer, glaenzender Koerper, weiss/beige gesprenkelt: so praesentieren
sich "anoplophora chinensis" und "anoplophora glabripennis", zwei Steinbockarten,
die in Asien und vor allem in China verbreitet sind, wo sie sich in den weichen
Hoelzern, Pappeln, Apfelbaeumen, Birnbaeumen, Buchen und Platanen profilieren.
Bis jetzt war der Kaefer in unserem Breitengrad unbekannt. Er wurde aber
auch in anderen Laender, wie den Vereinigten Staaten und Kanada gefunden. Er und
seine Artgenossen haben einen beachtlichen Schaden hinterlassen.
In Frankreich
wurde letztes Jahr im Mai eine dieser Arten zufaellig von Studenten, die eine
Kaeferforschung in Gien (Loiret) gemacht haben, entdeckt. Sie haben einen Kaefer
mit nach Dijon genommen und ihn Frau Prost (Insektenforscherin im Museum und Mitglied
der franzoesischen Insektenforscherunion) gezeigt. Fuer die Wissenschaft
war der Zweifel erlaubt : Diese Art war in unseren Breitengraden unbekannt. Das
Thema wurde also sofort an die INTRA von Montpellier geschickt, die den Verdacht
von Frau Prost bestaetigt hat. Es handelt sich um eine Anoplophora, die wahrscheinlich
durch einen der bekannten Kanaele nach Frankreich gekommen ist. Die Larven, die
einmal von den Erwachsenen gelegt wurden, leben im Holz oder in den Baumstaemmen
und ernaehren sich dort. Ihre Lebenszeit betraegt zwei Jahre. Sie koennen sich
schnell vermehren, wie es in den Vereinigten Staaten und Kanada passiert ist.
«
Wachsamkeit ist erforderlich »
Sobald die potentielle Gefahr
identifiziert war, haben die Foerster, die als erstes betroffen waren, die Insektenforscher
um Rat gebeten. Am 28.Mai hat der Landwirtschaftsminister einen Erlass fuer den
Kampf gegen den unerwuenschten Kaefer herausgegeben. (1). Auf dem Museumsplatz
in Dijon hat dann eine Versammlung, die von der Vereinigung "Foerster der Welt"
organisiert wurde und von Herrn Cabassy und Frau Prost gelenkt wurde, stattgefunden.
Die Oeffentlichkeit sollte sensibilisiert werden, das Insekt zu identifizieren.
Frau Prost hat daran erinnert : « Es ist Wachsamkeit erforderlich,
denn wenn das Insekt in Gien identifiziert wurde, ist es nicht ausgeschlossen,
dass es auch woanders vorkommen kann. Vielleicht sogar in unserer Region und man
hat es nur noch nicht ausfindig gemacht. Wenn man es ganz ignoriert, wird man
es nach einiger Zeit in der Region von Gien finden. ». Im Moment gibt
es nur eine Loesung : die betroffenen Baeume faellen und dann verbrennen. : Diese
Kaeferart hat in Asien ein natuerliches Raubverhalten, das den Schaden begrenzt.Weder
in Frankreich noch in Europa ist dies der Fall. Es ist ein schwierigen Kampf und
es wird ein Risiko der Verbreitung auf nationalem Gebieb befuerchtet. Daher ist
es wichtig so viele Leute wie moeglich zu sensibilisieren. Anne-Marie Kaiser
Nach
den Vereinigten Staaten nun auch in Europa Der
asiatische Kaefer kommt aus Sued-Ost Asien, vor allem aus China, und kann das
Sterben von gesunden Baeumen nach einigen Jahren verursachen. Er wurde 1996 in
New York und Chicago bei gesunden Baeumen entdeckt. Das Insekt ist dort beruehmt
geworden: : 8 000 Baeume mussten gefaellt werden und der Central Park wurde auch
befallen. In Europa ist das Insekt 2001 in Oesterreich erschienen und 2003 in
Frankreich in Gien. Sein Vorhandensein wurde auch in Ardèche ausfindig
gemacht. Wie erkennt man das Insekt
? Das Vorhandensein der Insekten
wurde durch das Erscheinen von runden Loechern, in einer Groesse von 8-11 mm,
in Baumstaemmen und Aesten ausfindig gemacht. Die Larve kann bis zu 2 Jahren leben
und richtet in dieser Zeit Schaeden an, indem sie Gaenge graebt. Die Erwachsene
lebt zwei bis drei Monate, paart sich und verschwindet. Es ist daher sinnvoll,
sehr frueh das Vorhandensein der Larven aufzuspueren. Sie sind leicht zu identifizieren
denn sie sind die einzigen ihrer Art, in unserem Breitengrad, die folgendes Merkmal
haben: schwarz und weiss/beige gesprenkelt. Falls sie einen entdecken, informieren
Sie unsere unten angegebene Kontaktadresse.
Kontakt :
« Forestiers du monde », M. Cabassy : 03.80.45.82.99 ; muséum,
Mme Prost : 03.80.76.82.76. LNPV, unité d'entomologie, ENSAM-INRA Zoologie,
2 place Viala, 34060 Montpellier. APV à Beaune. Quelle: Le
Bien Public
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